Roman - 
155 Seiten - 
ISBN 3-353-01126-9 - 
Volk und Welt Verlag, Berlin

Er steht am Bahnhof in seinem altem Ledermantel mit seiner kirgisischen Astrachanmütze und wartet auf mich. Seine Lippen wie Scherenblätter. Immer waren seine Lippen schneidend. Schonungslos: Nichts taugst du. Nichts wird jemals aus dir. Und niemand wird dich heiraten. Jahrelang habe ich diese Sätze gehört. Jahrelang habe ich die Wunden der Schere in mir getragen. Die tiefen Spuren dieser unerbittlichen Art, jemanden zum Perfektionismus zu erziehen.